Gehen Sie im Notfall auf Nummer sicher!

Ein Notfall-Set muss Ihr ständiger Begleiter sein. Tragen Sie es immer bei sich und informieren Sie Angehörige, Freunde, Betreuungspersonen oder Arbeitskollegen, damit ihr Umfeld über die Notfallmaßnahmen aufgeklärt ist!

Erste Hilfe-Maßnahmen
im Falle einer Anaphylaxie 

Schritt 1:

Kappe des Fertigpens abziehen.

Schritt 2:

Legen Sie den Adrenalin-Autoinjektor im 90°-Winkel an die Außenseite des Oberschenkels an und drücken Sie fest dagegen, damit die Nadelabdeckung heruntergedrückt wird. Sie hören ein Klicken, wenn der Fertigpen aktiviert wird und die Nadel in den Oberschenkel eindringt. Halten Sie den Adrenalin-Autoinjektor 5 Sekunden lang in dieser Position. Massieren Sie danach leicht die Injektionsstelle.1Wählen Sie sofort 112 und sagen Sie „Anaphylaxie“ („Anna-fü-la-ksie”), auch wenn Sie sich besser fühlen. Während Sie auf den Krankenwagen warten, legen Sie sich flach hin und lagern Sie die Füße hoch, es sei denn, dies erschwert Ihnen das Atmen. In diesem Fall setzen Sie sich aufrecht hin. Bitten Sie jemanden, bei Ihnen zu bleiben, bis der Krankenwagen eintrifft. Bewusstlose Patienten müssen in die stabile Seitenlage gebracht werden.

Ein aktivierter Fertigpen kann nicht noch einmal angewendet werden. Wenn sich Ihre Beschwerden nicht bessern oder sich innerhalb von 5 bis 15 Minuten nach der ersten Injektion verschlechtern, sollten Sie oder Ihre Begleitperson einen zweiten Fertigpen anwenden.1 Aus diesem Grund müssen Sie immer zwei Fertigpens bei sich tragen.

Achtung bei Bewusstlosigkeit

Tritt bei einer Anaphylaxie eine Bewusstlosigkeit ein, bringen Sie den Patienten in die stabile Seitenlage und alarmieren Sie den Notarzt.

Anaphylaxie

Notfallset

Das Notfallset besteht meist aus einem oder zwei Adrenalin-Autoinjektoren, sowie einem Antihistaminikum (wie z. B. Cetirizin Vividrin®) und Kortisonpräparat in Tabletten- oder Tropfenform und ggf. einem Asthma-Spray. Ein zweiter Adrenalin-Autoinjektor kann notwendig sei, wenn sich die Beschwerden nicht verbessern oder sich innerhalb von 5 bis 15 Minuten nach der ersten Injektion verschlechtern.1 Bedenken Sie bitte, dass Ihr Arzt die Medikation individuell auf Sie ausrichtet. Wenn Sie sich unsicher sind, fragen Sie bitte Ihren Arzt.

Quellen:

  1. Gebrauchsinformation Emerade® 150/300/500 µg. Stand: September 2020.

Pflichttext

Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.